Bach und die Moderne

Sonntag, 25. März 2012 | 17 Uhr
Kultur-Casino | Grosser Saal
Konzerteinführung mit Walter Kläy um 16 Uhr im Burgerratssaal

Leitung: Erich Höbarth | Violine
Solist: András Schiff | Klavier

 


Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Klavierkonzert A-Dur BWV 1055

Paul Hindemith (1895 – 1963)
Thema mit vier Variationen für Streichorchester und Klavier
«Die vier Temperamente»

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Arthur Honegger (1892 – 1955)
Prélude, Arioso et Fughette sur le nom de Bach
(Transkription für Streicher von Arthur Hoérée)

Johann Sebastian Bach
Klavierkonzert d-Moll BWV 1052

Zahlreiche Komponisten des 20. Jahrhunderts haben sich geradezu schwärmerisch zu Bach bekannt, so zum Beispiel Paul Hindemith und Arthur Honegger, die noch eine andere gemeinsame Passion teilten: die Faszination für die Eisenbahn. Bachs d-Moll Konzert zeichnet sich durch eine ungewöhnlich leidenschaftliche Stimmung aus, die Albert Schweizer zum Spruch veranlasst hat: «Wer ausser Bach hätte denn ein solches Werk schreiben können?». Und welches Werk kann unseren berauschenden Bach-Zyklus wohl besser abschliessen, in dem wir gezeigt haben wie J. S. Bach im Wandel der Zeiten erlebt wurde.

Mit András Schiff und Erich Höbarth werfen wir ein Licht auf die
«Wahlverwandtschaft» von Bach, Hindemith und Honegger.

«Dazu gehört die Intimität, mit der er die langsamen Sätze aushorcht, dazu gehören die gemeisselten Bassmotive, die er immer wieder hervorzaubert. Und dazu gehören auch die klug gesetzten Akzente, die Bach zum Tänzeln, ja gar zum Swingen bringen.»

(Berner Zeitung über das Konzert vom 27. März 2011, mit der CAMERATA BERN und András Schiff)