Der Komponist als Interpret

Sonntag, 15. Mai 2011 | 17 Uhr
Kultur-Casino | Grosser Saal
Konzerteinführung: 16 Uhr, Burgerratssaal

Leitung: Antje Weithaas | Violine
Solist: Jörg Widmann | Klarinette


 


JÖRG WIDMANN (*1973)
Ikarische Klage

WOLFGANG AMADÉ MOZART (1756 – 1791)
Konzert für Klarinette A-Dur, KV 622

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PETER ILJITSCH TSCHAIKOWSKI (1840 – 1893)
Souvenir de Florence d-Moll, op. 70

Jörg Widmann verfügt über eine rare Doppelbegabung: Er zählt nicht nur zu den meistgespielten Komponisten der Gegenwart, sondern auch zu den gefragtesten Klarinettisten unserer Zeit. Jörg Widmann schreibt Musik, die wie ein Sog wirkt. Er spielt Klarinette mit einer Hingabe, dass man jeden Ton, jede Nuance gespannt verfolgt. Widmann gehört als Klarinette spielender Komponist zu den Lichtgestalten der jungen Szene.
Tschaikowskis «Souvenir de Florence» besitzt alle Voraussetzungen zur Popularität: hohe Ausdrucksintensität, eingängige Melodik und kunstvolle kammermusikalische Durcharbeitung. 1889/90 arbeitete Tschaikowski in einem Florentiner Hotel an seiner Oper «Pique Dame». Nach seiner Heimkehr entstanden in Russland die musikalischen Nachklänge an die Stadt, die ihm ans Herz gewachsen war. In der Klangfülle des Streichorchesters ist das Werk ein unverwechselbar persönlich gefärbtes Stimmungsbild.