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AKTUELLE BERICHTE

Der Bund, 31.01.2012, Mariel Kreis

Wenn Schubert an der Street-Parade gewesen wäre

Die CAMERATA BERN hatte am Sonntag das Berliner Kuss Quartett zu Gast. Gemeinsam erkundeten sie im Zentrum Paul Klee die wunderbare Welt des Streichquartetts. (mehr...)


Der Bund, 29.11.2011, Gisela Trost

Auf dem Luftkissen

Kultiviert und elegant und doch keine Spur brav:  Die Camerata Bern mit dem Solisten Jean-Guihen
Queyras im Kulturcasino. (mehr...)


Berner Zeitung. 29.11.2011, Oliver Meier

Schwieriges leicht gespielt

Der französische Cellist Jean-Guihen Queyras gastierte mit der Camerata Bern im Kultur-Casino. (mehr...)


Berner Zeitung, 01.11.2011, Oliver Meier

Packender Auftakt

Zwischen Poesie und Ironie: Die Camerata Bern warf zum Saisonauftakt im Zentrum Paul Klee ein Licht auf den englischen Komponisten Benjamin Britten und seinen Lehrer Frank Bridge. (mehr...)


Der Bund, 01.11.2011, Stefan Bucher

Augenzwinkernde Anspielungen, ergreifender Ernst

Bezwingend vielfältig: Der Camerata Bern glückt der Auftakt zur neuen Saison. (mehr...)


Mundoclasico, Buenos Aires, 04.08.2011

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El Pais, Montevideo, 30.07.2011

Schweizer Ensemble, österreichische Sängerin: eine Kombination, die man sich merken sollte

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La Nacion, Buenos Aires, 29.07.2011

Extreme Finesse in der kurzen Form des Liedes

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Clarin, Buenos Aires, 28.07.2011

Grosser expressiver Bogen

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Der Bund, 17.05.2011, Michael Matter

Wie man Mozart befreit und Ikarus folgt

Mit dem jungen deutschen Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann und der Camerata Bern trafen im Kultur-Casino zwei Virtuosen voller Gestaltungslust aufeinander: Bis in den hintersten Taktwinkel hinein machte sich die Freude am musikalischen Ausloten bemerkbar. (mehr...)


Berner Zeitung, 17.05.2011, Theresa Beyer

Widmann lässt Ikarus fliegen und klagen

Drei Werke aus drei Jahrhunderten: Beim letzten Abo-Konzert der Saison war Jörg Widmann, der gefragte Klarinettist und wohl erfolgreichste deutsche Komponist der Gegenwart, zu Gast bei der Camerata Bern. (mehr...)


Politische Stimmen im Stadtrat zur CAMERATA BERN

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Berner Zeitung, 29.3.2011, Oliver Meier

Tanzende Bach-Töne

Spukende Elfen, ein Fest der Fugen und ein Komponist, der den Swing hat: Die Camerata Bern und András Schiff warfen ein Licht auf die «Wahlverwandtschaft» von Bach und Mendelssohn.

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Berner Zeitung, 25.01.11, Oliver Meier

Plädoyer für das Fagott

Zentrum Paul Klee: Klangliche Brillanz, programmatisches Fragezeichen: Fagottist Diego Chenna präsentierte mit der Camerata Bern das Solokonzert von Mozart – und eine Trouvaille vom Flohmarkt. (mehr...)

Der Bund, 21.12.2010, Marianne Mühlemann

Atemberaubende Windflüsse

Wärme entsteht in den Ohren. Zu diesem Schluss musste kommen, wer hörte, wie Heinz Holliger seine Instrumente bläst – die brillante Oboe in Bachs Oboenkonzert BWV 1059 und die eine kleine Terz tiefer gestimmte Oboe d’Amore im Concerto A-Dur, BWV 1055. Dass einem ganz warm wurde im Auditorium Paul Klee, hatte neben musikalischen eben auch physiologische Gründe, weil man beim Lauschen unwillkürlich bewusster zu schnaufen begann. (mehr...)

Berner Zeitung,  02.12.2010, Oliver Meier

Raritäten und Raketen

Ein Duett für die Ewigkeit: Bratschistin Tabea Zimmermann und Violinistin Antje Weithaas spielten mit der Camerata Bern Mozarts "Sinfonia Concertante" - und zwei russische Raritäten.

Da ist sie, die Rakete, konstruiert von Meister Mozart. Eben noch suchten die Streicher ihren Weg, bald hüpfend, bald stolpernd über den pochenden Untergrund. Nun gewinnen sie an Energie, vereinen sich mit den Bläsern und schrauben sich nach oben, immer schneller, immer lauter - ein orchestraler Ausburch in kosmische Höhen, unter Klassikbeflissenen bekannt als "Mannheimer Rakete". (mehr...)


Der Bund , 02.12.2010, Marianne Mühlemann

Eine Bratsche, eine Geige - und ein Zusammenspiel nach Mass

Musizieren auf Augenhöhe: Echo-Preisträgerin Tabea Zimmermann und Geigerin Antje Weithaas betören als Solistinnen an der Seite der Camerata Bern.

Man hätte eine Wette abschliessen können. Wenn die Frau nach Bern kommt, die ihre Bratsche so beweglich und ausdrucksstark zum Singen bringt, als wäre es eine menschliche Stimme, spielt sie nicht vor leeren Reihen. Der Name Tabea Zimmermann klingt in Klassik-Ohren wie ein Versprechen. Und es wird eingelöst. (mehr...)


Berner Zeitung,  02.11.2010,  Mirjam Bührer

Feurige Zeitreise zum Saisonauftakt

Vom 18. ins 20. Jahrhundert: Im ersten Abokonzert widmete sich die Camerata Bern temperamentvoller Musik aus Italien.

Schnell ein letzter Sommerhauch erhascht, ein wenig Lebensfreude und Gelassenheit, wo die Tage schon kürzer und grauer werden: Die Camerata Bern entführte am Sonntag im voll besetzten Auditorium des Zentrums Paul Klee mit italienischer Musik in ein feuriges und traditionsreiches Ambiente.(mehr...)


Berner Zeitung, 01.11.2010, Heinz Kunz

Begeisternde Musiker

Die Camerata Bern wurde beim ersten Kammermusikkonzert in Langenthal den hohen Erwartungen vollauf gerecht.

Eigentlich erstaunlich, dass der Langenthaler Bären-Saal nicht ganz ausverkauft war in Erwartung des hochklassigen Ensembles der Camerata Bern. Dass ausser Respighis «Antiche Danze» mit einem Concerto grosso des barocken Valentini und dem Concerto d’archi des Filmmusikers Nino Rota wenig Bekanntes auf dem Programm stand, wies auf die breite Palette dieser vierzehn Streicher hin. Ganz Besonderes boten sie mit dem Streichquartett e-Moll von Verdi, das sie als Transkription in voller orchestraler Besetzung spielten. Eine ebensolche Rarität war der Einstieg: ein eigentliches Violinkonzert mit vier Solistinnen und Solisten, getragen von vier Begleitinstrumenten. Wie die Musiker die Sätze dieses Werks von Valentini in ihrer Stimmungsvielfalt ins Licht hoben, war schlicht faszinierend. Das Ensemble agierte jederzeit im Sinne vitaler Italianità, was nach Respighis «Antiche Danze» vor allem den melodiösen Reichtum, den Verdi seinem Werk eingab, in ungeahnter farblicher Intensität erleben liess.


Der Bund, 01.06.2010, Michael Matter

Raffinierte Klangwelten

Klangliche Überlegungen haben das Konzertprogramm mitgestaltet, mit dem sich die Camerata Bern im Zentrum Paul Klee vor gefüllten Zuhörerreihen in die Sommerpause verabschiedet. Unter dem schlichten Titel «Kammersymphonie» verbindet das subtil konzipierte Programm Werke aus dem 18. Jahrhundert mit zeitgenössischen Stücken des deutschen Komponisten und Pianisten Rudi Spring. Was dabei gerade im Eröffnungs-abschnitt an klanglicher Vielfalt und Apartheit sich darbietet, ist absolute Extraklasse. (mehr...)


Berner Zeitung , 01.06.2010, Mirjam Bührer

Allerlei Sprünge

Von den Bach-Söhnen über Mozart bis ins Heute: Die Camerata Bern präsentierte sich beim letzten Abokonzert in Bestform.

So genüsslich sind wohl nur die Saiten-Sprünge der Camerata Bern. Mit Werken von Mozart, von zwei Bach-Söhnen und mit einer Uraufführung des deutschen Komponisten und Pianisten Rudi Spring gestaltete sich der letzte Konzertabend der Saison durchaus sprunghaft. (mehr...)


NZZ 30.03.2010, Alfred Zimmerlin

Vollkommen durchhörbar
Andras Schiff und die Camerata Bern
Vor einer Woche hat der Pianist Andras Schiff in seinem Bach-Zyklus in Zürich mit den sechs Partiten von Johann Sebastian Bach brilliert und gezeigt, dass er auf dem modernen Konzertflügel zu den wenigen aussergewöhnlichen Bach-Interpreten unserer Zeit gehört. Nun gibt er in Bern mit der Camerata Bern über drei Jahre einen Zyklus mit sämtlichen Klavierkonzerten Bachs. Dank der Neuen Konzertreihe Zürich kam man auch in der ausverkauften Zürcher Tonhalle in den Genuss des ersten Programms: Die beiden
Konzerte Nr. 5, f-Moll (BWV 1056), und Nr. 2, E-Dur (BWV 1052), wurden Werken dreier Bach- Söhne gegenübergestellt.
Auch dieser Abend: ein Ereignis.(...mehr)


Der Bund 30.03.2010, Marianne Mühlemann
Ein Vater, drei Söhne, vier Welten
Der Funke sprang über: Andras Schiff und die Camerata Bern auf den Spuren der Familie Bach.
Es ist alles Bach, was in diesem Konzert erklingt. Auch da, wo die wohltemperierten Klänge plötzlich in «wohlkolorierte» wechseln. Nicht nur Werke von Vater Johann Sebastian werden im Kultur-Casino Bern aufgeführt, sondern auch von dreien seiner Söhne. Das Bach-Projekt ist ein Auftakt: Andras Schiff , der 57-jährige ungarische Meisterpianist, will die Auseinandersetzung mit Bach bis 2012 zur Trilogie anwachsen lassen. Zusammen mit der Camerata Bern und dem Geiger Erich Höbarth als Primus wird
die Begegnung zum Gipfeltreffen. (...mehr)


Berner Zeitung, 30.03.2010, Oliver Meier

ANDRAS SCHIFF
Der Priester am Klavier

Berauschendes Klangfest: Andras Schiff und die Camerata Bern widmeten sich
im Kultur-Casino der Komponistenfamilie Bach.
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Tages-Anzeiger, 29. 03.2010, Susanne Kübler

Andras Schiff begegnet der Familie Bach

Zürich, Tonhalle - In der laufenden Saison präsentiert Andras Schiff, der Meister der zyklischen Programmgestaltung eine Bach-Trilogie. Im Rahmen der neuen Konzertreihe hat er nun die Perspektive erweitert: mit Bachs Klavierkonzerten in f-Moll und E-Dur und mit Werken seiner Söhne. Begleitet wurde er von der Camerata Bern, die weiss, was Schiff will und braucht: rasche Tempi, scharfe Konturen. ausgeprägte Klangcharaktere. (...mehr)


Der Bund, 02.03.10, Marianne Mühlemann

Man wünschte sich, Mendelssohn könnte das hören

Sternstunde mit der Camerata Bern: Die Geigerin Antje Weithaas und der Pianist Alexander Lonquich bringen das Kultur-Casino zum Vibrieren.

Bloss ein paar Takte und eine Handvoll Töne spielen sie, doch das genügt, dass ein voll besetztes Kultur-Casino den Atem anhält. Genau so muss es klingen. Was für eine Wärme in der Tiefe, welch satter Glanz in den Höhen. Ein brillantes Zusammenspiel: Das setzt Massstäbe. Die Streicherinnen und Streicher der Camerata Bern initiieren den Dialog. Sie schwingen sich auf transparenten Tönen empor in dynamische Bewegungslinien. Man horcht und staunt. (...mehr)


Berner Zeitung, 26.01.10, Herta Stalder

Emotionsgeladene „Kreutzersonaten“

Energiebündel in Aktion: Soloviolinistin Carolin Widmann beugte sich mit

der Camerata Bern über Beethoven und Janacek.

Als der tschechische Komponist Leos Janacek 1923 sein Streichquartett «Kreutzersonate» zu Papier brachte, hatte er das Ehedrama aus Leo Tolstois gleichnamiger Novelle bereits seit Jahren im Kopf. Selber nicht von Ehekrisen verschont, faszinierten ihn wohl die in ihren Verstrickungen gefangenen Figuren, wobei er – im Gegensatz zu Tolstoi – das Schicksal der «armen, gequälten, geschundenen und erschlagenen Frau» im Auge hatte. (...mehr)


Der Bund, 26.01.10, Mariel Kreis

«Beethoven hätte es vielleicht gemocht»

Das 3. Abo-Konzert der Camerata Bern im Zentrum Paul Klee steht unter dem Titel «Kreutzersonate(n)». Naheliegend, dass Beethovens gleichnamiges Werk für Violine und Klavier gespielt wird. Etwas weiter weg liegt die Annahme, dass das wenig bekannte Streichquartett von Leos Janacek mit demselben Namen auch Teil des Konzerts ist. Verwirrend ist das Programm, da die Camerata Bern weder ein Streichquartett noch ein Klavier ist. Aber des Rätsels Lösung ist ziemlich simpel: Die beiden Werken werden in der Fassung des australischen Geigers Richard Tognetti für Violine und Streicher gespielt. (...mehr)



Berner Zeitung , 21.01.10, Oliver Meier

Anwältin der Revolutionäre
Sie spielte Schumann-Sonaten im Techno-Club und mischt als Verfechterin der neuen Musik den Klassikbetrieb auf: Am Sonntag holt die deutsche Violinistin Carolin Widmann mit der Camerata Bern zwei romantische Aufrührer in die Gegenwart. Eine Begegnung.
Eben noch probte sie mit der Camerata Bern im Kulturzentrum Progr, flitzte durch die Streicherfassung von Beethovens «Kreutzersonate». Jetzt sitzt sie in einem Berner Restaurant und beugt sich lachend über ihren Teller: ein Riesenschnitzel – das hätte die Münchnerin der Bundesstadt nun doch nicht zugetraut. Carolin Widmann spricht flink und energisch, mit lebhafter Gestik: von Werken, die sie «niemals spielen» würde. Von ihrer Abneigung gegen den «Mainstream», gegen «süssliche Interpretationen», gegen «Musiker, die sich wichtiger nehmen als Beethoven», und gegen Dirigenten, die sich wie «Diktatoren» aufführen. Von «grosser Kunst» ist die Rede, die sich nicht mit Kompromissen vereinbaren lasse.
Und von ihrem Einsatz für die zeitgenössische Musik, ihrem Unverständnis darüber, dass manche beim Ausdruck «Neue Musik» die Nase rümpfen. (...mehr)


Der Bund, 8.12.09, Michael Matter

Himmlisch

An der Seite der Camerata Bern betörte der Harfenist Xavier de Maistre.

Gerade erst mit dem Echo-Preis für Instrumentalisten ausgezeichnet, gastierte
der aussergewöhnliche Harfenist  Xavier de Maistre am Sonntag mit der Camerata Bern im Zentrum Paul Klee.
Welche Fähigkeiten dem jungen Franzosen innewohnen, zeigte sich gleich in Haydns adaptiertem 11. Klavierkonzert. In natürlichem Fluss entströmten die Klänge der Harfe, alles wirkte unglaublich organisch und sehr feinsinnig. Die Virtuosität, mit der de Maistres Finger über die Harfe huschten, erlaubte nicht
nur ein sehr klangprächtiges, sondern auch durchsichtiges und nuanciertes Musizieren. Und bisweilen war das Spiel derart leise und das Anzupfen so zart, als ob bloss ein feiner Lufthauch durch die Saiten säuselte. (...mehr)


Der Bund, 10.11.09, Patrick Fischer

Antje Weithaas' gelungener Einstand

Just zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erhält die Camerata Bern eine künstlerische Leiterin, welche ihre Ausbildung in Ostberlin erhalten hat – die Geigerin Antje Weithaas.

In ihrem Einstandskonzert zu Beginn der neuen Saison der Camerata im Zentrum Paul Klee trat sie als Solistin in Karl Amadeus Hartmanns «Concerto funèbre» in Erscheinung. Grundsolide Technik und ein völlig uneitles Auftreten gepaart mit einem breiten Ausdrucksspektrum und gestalterischem Temperament charakterisieren die Musikerin, die augen- und ohrenfällig einen guten Rückhalt in ihrem neuen Orchester gefunden hat  (...mehr)

Berner Zeitung, 5.11.09, Oliver Meier

Star ohne Allüren

Berns bestes Kammerorchester tritt in eine neue Ära: Am Sonntag gibt Antje Weithaas ihr Antrittskonzert als künstlerische Leiterin der Camerata Bern. Die deutsche Violinistin über ihr Image als «Star ohne Allüren», ihr Faible für Extreme und den Tod in der Musik. (... mehr)