angle-left Verschiebedatum — «Bohemian Rhapsody»

Verschiebedatum — «Bohemian Rhapsody»

Sonntag18. Oktober 2020 17.00 Uhr Theater National Bern

Konzerteinführung 16.15 Uhr

Ersatzdatum für 29. März 2020

bereits gekaufte Konzertkarten behalten ihre Gültigkeit

Verschiebedatum — «Bohemian Rhapsody»

Antje Weithaas — Leitung und Violine

Programm «Bohemian Rhapsody»

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Streicherserenade in E-Dur op. 22 

Antonín Dvořák 
Bläserserenade in d-Moll op. 44

***

Antonín Dvořák 
Violinkonzert in a-Moll op. 53

 

Über «Bohemian Rhapsody»

Die Rhapsodie als freie Aneinanderreihung musikalischer Gedanken war die aufstrebende Gattung der Romantik. Die Suche nach neuen Formen war unter Komponisten Ende des 19. Jahrhunderts ebenso gängig wie der Rückgriff auf frühere Musikformen. So geschehen mit der damals längst aus den Konzertsälen verschwundenen Serenade – so getan auch von Antonín Dvořák. 1875 brachte der junge Komponist seine Streicherserenade E-Dur op. 22 zu Papier, zwei Jahre später folgte ihr musikalisches Gegenstück, die Bläserserenade d-Moll op. 44. Vielfarbig, folkloristisch und sowohl in Form als auch in Besetzung ihren Vorgängerinnen aus der Wiener Klassik verpflichtet, zeichnen die Werke Satz für Satz lebendige Bilder schönster böhmischer Gefilde.

 

Als eines der Hauptwerke von Dvořáks «Slawischer Periode» wird das Violinkonzert a-Moll op. 53 gehandelt. Antje Weithaas wird der CAMERATA BERN für das Konzert als Solistin und musikalische Leiterin gleichermassen vorstehen. Bedeutend dunkler als in den Serenaden ist die musikalische Stimmung in diesem Werk, längere Durepisoden fehlen bis zum Finale hin völlig. Und mittendrin, im Mittelsatz «Adagio ma non troppo», entfaltet sich eine unvergleichliche Idylle aus Geigenthema und Bläserklängen. Es ist, so könnte man behaupten, Dvořáks ureigene «Bohemian Rhapsody».