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Patricia Kopatchinskaja

«Naturgewalt» (Der Tagesspiegel, Berlin)


Patricia Kopatchinskajas Entdeckerlust reicht von der Renaissance bis zu Uraufführungen, zuletzt der Violinkonzerte von Márton Illés und Francisco Coll (beide 2020). Sie hat sich auch Stimmrollen angeeignet, darunter Ligetis Mysteries of the Macabre oder Schönbergs Pierrot Lunaire, welche sie unter anderem mit den Berliner Philharmonikern aufgeführt hat. Soeben hat sie Kurt Schwitters dadaistische Ursonate verfilmt.

Kopatchinskaja will Musik hier und heute neu erleben lassen, auch durch Schaffung von Kontext oder Inszenierung: So reagierte sie 2016 mit dem Mahler Chamber Orchestra in Hamburg auf den erstarrten Konzertbetrieb mit dem Projekt «Bye-Bye Beethoven» und 2017 beim Lucerne Festival auf die Umweltkrise im Projekt «Dies Irae», beides wurde beidseits des Atlantiks wiederholt. Das Projekt «Der Tod und das Mädchen» mit dem Saint Paul Chamber Orchestra, USA, war auch auf Europatournee, und die bei Alpha Classics eingespielte CD gewann 2018 einen Grammy. Mit der CAMERATA BERN realisierte sie unter anderem die Projekte «Krieg und Chips», «Maria Mater Meretrix» (eine musikalische Reise durch die Frauenleben, mit Anna Prohaska) sowie «Zeit und Ewigkeit», welches 2019 auch als CD erschien.

Von Patricia Kopatchinskaja sind mittlerweile 26 CDs erschienen, darunter Einspielungen mit Gidon Kremer und Teodor Currentzis. Weitere Aufnahmen werden in naher Zukunft erscheinen, darunter Werke von Sándor Veress und Alberto Ginastera mit der CAMERATA BERN, «Maria Mater Meretrix» ebenfalls mit der CAMERATA BERN, Klarinettentrios mit Reto Bieri und Polina Leschenko sowie «Whats Next, Vivaldi?» mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini. In der Saison 2020/21 ist Patricia Kopatchinskaja Artist in Residence beim Orchestre Philharmonique de Radio France, bei den Bamberger Symphonikern, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Southbank Centre London und der Alten Oper Frankfurt.