«Jetzt bin ich hier angekommen»

In der Diskussionsreihe «‹Bund› im Gespräch» zeigte die Weltklasse-Geigerin und neue Camerata-Leiterin Patricia Kopatchinskaja, dass sie auch eine geistreiche Causeurin ist.

 

 

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2011 | J.S. Bach «Ich hatte viel Bekümmernis»

2011 | J.S. Bach «Ich hatte viel Bekümmernis»

Concertos for Oboe | Heinz Holliger (oboe) | Erich Höbarth (violin)

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Die Kantate «Ich hatte viel Bekümmernis» ist mit ihrer emotionalen Tiefe und ihrem formalen Reichtum nahezu ein Solitär in Bachs Kirchenmusik. Nachweislich 1714 in Weimar aufgeführt und später mehrfach neu angeeignet, taugt sie aufgrund ihres hohen Anspruchs und ihrer für verschiedene Satztypen repräsentativen Gestalt auch als kompositorische Visitenkarte und könnte daher mit einer Bewerbung Bachs in Zusammenhang stehen. Von der klagenden Sinfonia über die in ihrem Schmerz und Liebreiz anrührenden Arien und Duette bis zu den sprechend rhythmisierten Psalm- und Choralchören spannt sich ein Entwicklungsbogen, der Leid und Kummer in Trost und Vertrauen wandelt und in eine an Händel erinnernde Apotheose des siegreichen Lammes münden lässt. Kaum je wieder hat Bach den Prozess einer schonungslosen Selbstbefragung und geistigen Heilung so überzeugend wie hier in Töne gefasst.

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