«Jetzt bin ich hier angekommen»

In der Diskussionsreihe «‹Bund› im Gespräch» zeigte die Weltklasse-Geigerin und neue Camerata-Leiterin Patricia Kopatchinskaja, dass sie auch eine geistreiche Causeurin ist.

 

 

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2018 | Tschaikowsky

2018 | Tschaikowsky

Violin Concerto in D Major Op. 35 | String Quartet in E flat Minor No. 3 Op. 30 | Antje Weithaas Solo Violin & Leader

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Freiheit und Transparenz


Es ist schon etwas außergewöhnlich, wenn ein Orchester und eine Solistin sich vornehmen, das Tschaikowsky-Violinkonzert ohne Dirigenten aufzunehmen. Einige Mitglieder der Camerata Bern hatten davor weniger Bedenken, einige – so auch ich – mehr.

Wesentliche Fragen bleiben bei einem solchen Projekt immer präsent: Funktioniert das Zusammenspiel, wird es lebendig und flexibel, kann man gut aufeinander reagieren? Es ist ja eine kammermusikalische Herangehensweise, durch die wir Freiheit und Transparenz gewinnen möchten, nur so gibt es überhaupt eine Berechtigung für ein solches Unternehmen.

Beim Anhören der Aufnahme nun muss ich zugeben, dass sich das Abenteuer für uns gelohnt hat, auch wenn solche Projekte nur funktionieren können, wenn man sich so gut kennt wie die Camerata und ich. Nach den Aufnahmetagen und intensiver Arbeit bin ich allen Musikern des Ensembles und unseren wunderbaren Bläsern sehr dankbar für eine unglaublich inspirierende und kreative Zeit. In dieser Atmosphäre entwickelte sich eine Energie, die ungeahnte Kräfte freisetzte und uns alle beflügelte. (Antje Weithaas)

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