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Noldi

Noldis Zäuerli

Cocktail Opus 2

Sa 26. Sept 2020 19:30 Uhr Bern, Dampfzentrale Noldi Alder
Leitung, Hackbrett, Violine und Jodel

Werke von Hefti, Alder und Bartok

Programm

Noldi Alder (*1953)
Kompositionen und Bearbeitungen von traditionellen Volksmusikstücken

David Philip Hefti (*1975)
Guggisberg-Variationen für Streichquartett

Jean-Baptiste Lully (1632–1687)
Tänze aus Le Bourgeois gentilhomme

Zoltán Kodály (1882–1967)
Marosszéker Tänze für die CAMERATA BERN bearbeitet von Sándor Veress

Béla Bartók (1881–1945)
Mückentanz in einer Bearbeitung von Noldi Alder

Über das Programm

«In meiner Heimat, dem Appenzellerland, gehören Streichinstrumente und Hackbrett zur traditionellen Besetzung der Volksmusik. Als Jodler, Geiger und Hackbrettspieler hat es mich schon immer interessiert, wie diese Musik in einem klassischen Streichorchester klingen könnte. Es war mein Wunsch, Eigenkompositionen und Stücke aus meinem Repertoire für ein gutes Orchester zu arrangieren und aufzuführen. Es inspiriert mich, die klanglichen Möglichkeiten des Streichorchesters auszuschöpfen, damit meine Musik anders klingt als in der traditionellen Besetzung.»
Noldi Alder

Dieses farbenreiche Programm rund um die Musik des avantgardistischen Volksmusikers Noldi Alder zeigt, wie Volksmusik schon seit jeher in vielen Ländern von Komponisten gesammelt und bearbeitet wurde und heute noch wird.

Den Konzertauftakt macht David Philip Hefti, Composer in Residence 2020/21. Seinen siebensätzigen Guggisberg-Variationen zugrunde liegt das wohl älteste bekannte Schweizer Volkslied Vreneli ab em Guggisbärg. Direkt in den Adelsstand geht es bei Jean-Baptiste Lullys Tanzsätzen aus der Ballettkomödie Le Bourgeois gentilhomme.
Und schliesslich nehmen uns Zoltán Kodály, Sándor Veress und Béla Bartók in die Volks- und Kunstmusik Ungarns mit.

Programmheft

Vertiefende Einblicke in das Programm des Konzerts mit ausführlichen Werktexten und den Biografien der beteiligten Künstler:innen. Das Abendprogrammheft ist rund eine Woche vor dem Konzert als PDF-Download verfügbar und wird am Konzert kostenlos aufgelegt. Die Texte entstehen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern.

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