12nach12
Leitung und Klavier Meesun Hong Coleman
Leitung und Violine
Haydn, Dvořák, Piazzolla und Weitere
Joseph Haydn (1732–1809)
Presto – 1. Satz aus dem Divertimento in Es-Dur Hob. II:6
Antonín Dvořák (1841–1904)
Moderato – 1. Satz aus der Streicherserenade in E-Dur op. 22
Ernani Aguiar (*1950)
Quatro Momentos Nº 3
Othmar Schoeck (1886–1957)
Sommernacht – Pastorales Intermezzo für Streichorchester op. 58
Arthur Barbosa (*1965)
Frevo und Recuerdos Nº 1
Astor Piazzolla (1921–1992)
Fuga y Misterio
José Bragato (1915–2017)
Saudade für Cello und Streichorchester
Joseph Haydn
Finale.Presto – 5. Satz aus dem Divertimento in Es-Dur Hob. II:6
Programm ohne Pause
Dauer: ca. 1 Stunde
Manch eine Tournee hinterlässt bleibende Erinnerungen: Anfang Oktober 2001 brach die CAMERATA BERN zu ihrer ersten Konzertreise nach Südamerika auf. Innerhalb von zwei Wochen konzertierte das Ensemble in São Paulo, Rio de Janeiro, Montevideo, Rosario und Buenos Aires. Ein Vierteljahrhundert später gräbt Ensemblemitglied Martin Merker nicht nur jene Musik aus, die das Ensemble in Südamerika spielte, sondern auch solche, die es zurück nach Hause mitbrachte.
Umrahmt von zwei Sätzen aus Joseph Haydns Divertimento in Es-Dur liegt der Fokus auf der Musik von südamerikanischen Komponisten dreier Generationen: den Argentiniern Astor Piazzolla und José Bragato sowie den beiden heute noch lebenden brasilianischen Komponisten Ernani Aguiar und Arthur Barbosa. Ihnen vorangestellt ist das Moderato aus Antonín Dvořáks Streicherserenade, eines der beliebtesten Stücke im Streichensemble-
Repertoire. Den Ruhepunkt in der Konzertmitte schliesslich bildet die laue, durch und durch zentraleuropäische Sommernacht des Schweizers Othmar Schoeck.
Eintritt frei – Kollekte
Vertiefende Einblicke in das Programm des Konzerts mit ausführlichen Werktexten und den Biografien der beteiligten Künstler:innen. Das Abendprogrammheft ist rund eine Woche vor dem Konzert als PDF-Download verfügbar und wird am Konzert kostenlos aufgelegt.
Die Texte entstehen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern.